Pressemeldung vom 18.04.2016: Stammtische machen Lust aufs Wählen

Stammtische machen Lust aufs Wählen

Die Kommunalwahl rückt näher. Um den Bürgern Lust aufs Wählen zu machen, veranstaltet die neue Wählergruppe MOIN monatliche politische Stammtische. Am vorigen Freitag waren über 30 Personen der Einladung der neuen politischen Kraft gefolgt und nahmen an dem Treffen in Flachsmeer teil. Neben dem Austausch aktueller Themen gab es die Vorträge „Aus Stimmen werden Sitze“ und „Chancen des Online-Marketings“.

Günther Strauch von der Wählergruppe MOIN Westoverledingen erklärte, wie sich Auftritte im Internet nutzen lassen. Am Beispiel der eigenen MOIN-Homepage und anhand der Social-Media-Kanäle Facebook und Twitter stellte er die Möglichkeiten vor. MOIN ist auf beiden Plattformen mit einer eigenen Seite vertreten. Strauch erklärte den Unterschied dieser verschiedenen Auftritte und skizzierte den Sinn solcher Seiten. Nach dem spannenden Vortrag entstand aus der Gruppe heraus der Wunsch, einen Workshop zu Facebook, Twitter & Co anzubieten. Dieser soll in Kürze folgen.

Im zweiten Vortrag referierte Andreas Meinders von der Wählergruppe MOIN Rhauderfehn zur Kommunalwahl 2016. Zunächst erläuterte er den Stimmzettel. Davon ausgehend zeigte der Referent auf, wie sich Wählerstimmen in Ratssitze verwandeln. Sehr detailliert erklärte Meinders die Komplexität der Sitz-Verteilung nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren.

Zum Ausklang wurden weitere Themen besprochen mit dem Schwerpunkt, wie die Ortsgruppen noch enger zusammenarbeiten können.

Der Stammtisch von MOIN findet am dritten Freitag eines jeden Monats ab 19 Uhr in der Gaststätte Reepmeyer in Flachsmeer statt. Interessierte sind willkommen. Weitere Informationen unter info@moin-overledingen.de

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Leserbrief Veronika Bujny: 75 Kindergartenplätze fehlen in Westoverledingen

75 Kindergartenplätze fehlen in Westoverledingen (GA vom 8.4.16)
Die Gemeinde Westoverledingen muss völlig überraschend 75 Kindergartenplätze mehr einrichten, um den Rechtsanspruch der Eltern zu erfüllen – nicht etwa weil es ihnen ein Anliegen ist. Der Bedarf konnte vorher nicht ermittelt werden, obwohl im Melderegister jedes Kind eingetragen ist. Erst jetzt mit der Anmeldung wird – völlig unerwartet – der Bedarf klar!

Der Bedarf an ärztlicher Versorgung ist sicher nicht leichter zu ermitteln, wurde aber in Ihrhove als so dramatisch eingestuft, dass ein teures Ärztehaus gebaut werden musste. Den Fortschritt am Ärztehaus durften wir alle ausgiebig mit strahlenden Gesichtern erleben, da war von der Gemeindeverwaltung (die Gemeinde sind nämlich wir) auch nicht zu hören, wie sehr diese mehr als zwei Millionen Euro belasten, so wie Herr Kuhlmann es bei den Kindergartenplätzen bedauert. Die Kindergartenplätze werden nach Verwaltungsplan vergeben, die Eltern können Wünsche äußern, die aber oft genug nicht berücksichtigt werden. Das wird in diesem Jahr sicher noch schwieriger. Eine kinderfreundliche Gemeinde plant anders. Eltern, die keinen, oder nicht den gewünschten Platz für ihre Kinder bekommen, können sich unter 04955-935337 bei MOIN melden, wir möchten gern unterstützen und die Unterversorgung im vollen Ausmaß deutlich machen.

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